Die meisten Menschen möchten so lange wie möglich selbstständig in den eigenen vier Wänden leben. Ob das gelingt, hängt erstaunlich oft von baulichen Details ab: einer Stufe am Hauseingang, einer zu schmalen Badezimmertür, einer Dusche mit hohem Einstieg. Wer rechtzeitig in eine barrierefreie Wohnung zieht, gewinnt Sicherheit und Lebensqualität.
Barrierefrei, seniorengerecht, rollstuhlgerecht – was ist was?
Die Begriffe werden oft durcheinandergeworfen. Klar definiert ist nur „barrierefrei“: Die DIN 18040-2 legt für Wohnungen fest, welche Anforderungen etwa an Türbreiten, Bewegungsflächen und schwellenlose Übergänge gelten. Sie hat die ältere DIN 18025 abgelöst. Eine noch höhere Stufe ist „rollstuhlgerecht“ mit zusätzlichen Bewegungsflächen. „Seniorengerecht“ oder „altersgerecht“ dagegen sind keine geschützten Begriffe – hier lohnt der Blick auf die tatsächliche Ausstattung.
Checkliste für die Besichtigung
- Zugang: Ist der Hauseingang stufenlos? Gibt es einen Aufzug, der alle Etagen erreicht?
- Türen: Sind Wohnungs- und Innentüren breit genug für Rollator oder Rollstuhl?
- Bad: Gibt es eine bodengleiche Dusche? Ist Platz für Haltegriffe oder einen Duschhocker?
- Bewegungsflächen: Kann man sich in Flur, Küche und Bad auch mit Gehhilfe gut bewegen?
- Schwellen: Gibt es Stolperfallen an Balkon- oder Terrassentüren?
- Lage: Sind Supermarkt, Arzt, Apotheke und Bushaltestelle gut erreichbar?
- Gemeinschaft: Gibt es Nachbarn in ähnlicher Lebenssituation, einen Gemeinschaftsraum?
Lieber früher als zu spät
Ein häufiger Gedanke: „Umziehen kann ich immer noch, wenn es nötig wird.“ Erfahrungsgemäß ist ein Umzug aber deutlich leichter, solange man fit ist und Zeit hat, sich in Ruhe einzuleben, neue Nachbarn kennenzulernen und sich im Viertel zu orientieren. Wer erst nach einem Sturz oder Krankenhausaufenthalt suchen muss, hat diese Ruhe oft nicht mehr.
Gefördertes Wohnen für Menschen ab 60
Für Menschen mit kleinerer Rente gibt es öffentlich geförderte, barrierefreie Wohnungen zu deutlich reduzierten Mieten. Voraussetzung ist ein Wohnberechtigungsschein (WBS). Im Haus Endebruch in Heinsberg-Kirchhoven vermieten wir solche Wohnungen exklusiv an Personen ab 60 Jahren: stufenlose Zugänge, Personenaufzug, breite Türen nach DIN-Norm und eine Kaltmiete von 6,00 € pro Quadratmeter. Wie Sie den WBS beantragen, erklären wir im Ratgeber zum Wohnberechtigungsschein.
Zuschüsse für Anpassungen in der Wohnung
Liegt ein Pflegegrad vor, kann die Pflegekasse Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes bezuschussen – etwa den Umbau einer Badewanne zur Dusche oder den Einbau von Haltegriffen. Der Zuschuss nach § 40 SGB XI beträgt derzeit bis zu 4.180 € je Maßnahme (Stand 2025). In Mietwohnungen ist für bauliche Veränderungen die Zustimmung des Vermieters nötig – sprechen Sie uns in einem solchen Fall einfach an.
Komfortabel wohnen ohne Förderung
Nicht jeder hat Anspruch auf eine geförderte Wohnung – und nicht jeder möchte sich auf eine bestimmte Wohnform festlegen. Für anspruchsvolle Seniorinnen und Senioren, die sich verkleinern möchten, ohne auf Qualität zu verzichten, sind die Erdgeschosswohnungen im Wohnpark Lieck interessant: eigener Zugang, Echtholzparkett, Klimaanlage und der Lago Laprello für Spaziergänge in direkter Nähe.
Sie sind unsicher, welche Wohnung zu Ihnen passt? Rufen Sie nicht hundert Anzeigen ab – schreiben Sie uns kurz Ihre Situation. Wir beraten Sie ehrlich, auch wenn wir gerade nichts Passendes frei haben.
Haus Endebruch – Heinsberg-Kirchhoven, Gesamtmiete ab 469 €
Wohnpark Lieck – Heinsberg-Lieck, Gesamtmiete ab 1.151 €
