Energie & Technik

Wärmepumpe, Fußboden- und Infrarotheizung: So heizen Sie in der Mietwohnung richtig

Visualisierung eines hellen Wohn- und Essbereichs mit Parkett im Wohnpark Lieck

Wer aus einem älteren Haus in einen Neubau oder einen kernsanierten Altbau zieht, erlebt oft eine Überraschung: Die Heizung verhält sich ganz anders als gewohnt. Kein glühend heißer Heizkörper, kein schnelles Aufdrehen am Abend – dafür eine gleichmäßige, angenehme Wärme. Damit Sie das Beste aus der Technik herausholen, erklären wir die wichtigsten Systeme in unseren Häusern.

Wie eine Wärmepumpe arbeitet

Eine Wärmepumpe nutzt die Energie aus der Umgebungsluft und hebt sie mit Hilfe von Strom auf ein höheres Temperaturniveau. Sie arbeitet besonders effizient, wenn die benötigte Heiztemperatur niedrig ist. Deshalb wird sie meist mit großen Heizflächen kombiniert – etwa einer Fußbodenheizung. In der Waldhufenstraße 123 versorgt eine Wärmepumpe die Fußbodenheizung in allen Räumen; an sehr kalten Tagen unterstützt eine Gasheizung.

Fußbodenheizung: konstant statt Stoßheizen

Eine Fußbodenheizung reagiert träge: Bis der Estrich warm ist, vergehen einige Stunden. Wer sie abends hoch- und morgens wieder herunterdreht, erreicht deshalb vor allem eines – dass es nie richtig angenehm ist. Besser ist eine gleichmäßige Einstellung:

  • Stellen Sie die Raumtemperatur einmal passend ein und lassen Sie sie dann weitgehend in Ruhe.
  • Eine leichte Absenkung in der Nacht oder bei Abwesenheit ist sinnvoll, starke Schwankungen sind es nicht.
  • Teppiche und Möbel ohne Füße bremsen die Wärmeabgabe – lassen Sie möglichst viel Bodenfläche frei.

Infrarotheizung und Luft/Luft-Wärmepumpe

Im Wohnpark Lieck kommt ein anderes Konzept zum Einsatz: Infrarotheizungen erwärmen direkt Oberflächen und Personen im Raum, eine Luft/Luft-Wärmepumpe sorgt für Grundwärme und kann im Sommer auch kühlen. Der Vorteil dieser Kombination ist ihre schnelle Reaktion – hier dürfen Sie Räume tatsächlich bedarfsgerecht heizen. Das Warmwasser bereitet eine eigene Warmwasser-Wärmepumpe.

Richtig lüften

Moderne, dichte Gebäude brauchen regelmäßigen Luftaustausch. Wo eine Lüftungsanlage eingebaut ist – etwa in der Hans-Böckler-Straße 17 oder der Wassenberger Straße 66 –, übernimmt sie diese Aufgabe weitgehend. Ohne Anlage gilt: lieber mehrmals am Tag für wenige Minuten stoßlüften als Fenster dauerhaft kippen. Gekippte Fenster kühlen die Wände aus und treiben die Heizkosten in die Höhe.

Was das für Ihre Heizkosten bedeutet

In energieeffizienten Häusern sind die Heizkosten deutlich niedriger als im unsanierten Bestand. Wie hoch die monatliche Vorauszahlung für jede einzelne Wohnung ist, sehen Sie in der Kostenaufstellung auf der jeweiligen Objektseite. Hintergründe zum Standard finden Sie in unserem Artikel Effizienzhaus 55 und Energieklasse A+.

Kurz gesagt

Fußbodenheizung: gleichmäßig einstellen und in Ruhe lassen. Infrarot und Luft/Luft-Wärmepumpe: bedarfsgerecht heizen. Und immer: kurz und kräftig lüften statt Fenster kippen.

Passende Mietobjekte

Wohnpark Lieck – Heinsberg-Lieck, Gesamtmiete ab 1.151 €
Wohnquartier Waldhufenstraße 123 – Heinsberg-Straeten, Gesamtmiete ab 645 €
Hans-Böckler-Straße 17 – Heinsberg-Oberbruch, Gesamtmiete ab 782 €